Wähle einen konkreten Prozess, miss die Baseline, berechne deinen ROI mit echten Zahlen und plane die nächsten 30 Tage.
Teil 1
Welchen Prozess messe ich zuerst?
Der erste KI-ROI-Test gelingt am besten mit einem Prozess, der repetitiv, messbar und zeitaufwändig ist. Wähle einen — und nur einen.
Gute Kandidaten: Texterstellung, Berichte, E-Mails, Protokolle, Dateneingabe, Recherche, Angebote, FAQ-Pflege. Kriterium: mindestens 3 Stunden pro Woche Aufwand und ein klar messbarer Output.
So konkret wie möglich — nicht „Kommunikation", sondern „Wöchentliche Statusberichte an Kunden schreiben"
Ist er repetitiv? Hat er einen klaren Anfang und ein klares Ende? Lässt sich der Aufwand in Minuten messen?
Was entsteht am Ende? Wie erkenne ich, ob es gut oder schlecht war?
Teil 2
Baseline messen — so ist es jetzt (ohne KI)
Miss deinen Prozess eine Woche lang manuell. Das ist die Grundlage für jeden späteren ROI-Vergleich — ohne Baseline keine Zahl.
Goldene Regel: Einen einzigen Prozess eine Woche manuell messen — Zeit stoppen, Fehler notieren, Aufwand dokumentieren. Dann KI einführen und erneut messen.
Durchschnitt aus mehreren Messungen
Minuten × Durchführungen
Bruttolohn ÷ 60 als Näherung
Wie oft müssen Ergebnisse korrigiert werden? Was kostet das zusätzlich?
Wartezeiten, Abstimmungsaufwand, Überstunden, entgangene Kapazität für andere Aufgaben
Teil 3
ROI berechnen — meine eigenen Zahlen
Trage deine Schätzwerte ein. Der Rechner zeigt dir sofort, wie sich der ROI entwickelt — auch ohne exakte Daten ist eine erste Annäherung wertvoll.
Eingesparter Wert pro Jahr (€) minus KI-Kosten pro Jahr (€) geteilt durch KI-Kosten × 100 = ROI in %