Stufenweise: Erst direkt ausprobieren, dann Techniken anwenden, dann automatisieren planen, dann Prompt-Bibliothek aufbauen.
Öffne ChatGPT, Claude oder eine andere KI. Teste diese zwei Prompts — und beobachte den Unterschied:
„Schreib mir eine E-Mail an einen Kunden."
„Du bist eine erfahrene Kundenberaterin. Schreib eine kurze Follow-up-E-Mail an einen Kunden, der vor 3 Tagen ein Angebot erhalten hat und sich noch nicht gemeldet hat. Die E-Mail soll max. 6 Zeilen haben, mit Betreffzeile, und sich freundlich-professionell anfühlen, ohne aufdringlich zu wirken."
Schau dir die Antworten beider Prompts an und halte deine Beobachtungen fest.
Drei fortgeschrittene Techniken — direkt auf eigene Situationen angewendet.
Noch kein Tool nötig — nur Klarheit darüber, was du automatisieren willst. Wähle zuerst: Chatbot oder Agent?
| Situation | Chatbot oder Agent? | Begründung (kurz) |
|---|---|---|
| Kunden stellen täglich dieselben 10 Fragen per E-Mail | ||
| Wöchentlich: Daten sammeln → analysieren → Bericht erstellen → versenden | ||
| Neue Mitarbeitende fragen nach Onboarding-Infos |
Welche Aufgabe wiederholst du regelmäßig, die immer gleich abläuft? Diese ist dein Kandidat.
Eine Prompt-Bibliothek ist dein persönliches Werkzeugset — gespeicherte, erprobte Prompts für wiederkehrende Aufgaben. Fang jetzt an.
Hake ab, was du konkret tust. Ein echter Schritt ist besser als fünf geplante.
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