Pull vs. Push
Pull greift vorhandene Nachfrage ab (jemand sucht aktiv, z. B. Google Search). Push erzeugt neue Aufmerksamkeit (jemand scrollt, z. B. Instagram-Video).
Funnel
Awareness (bekannt werden) → Consideration (Interesse vertiefen) → Conversion (Kauf, Anfrage, Termin auslösen). Jeder Kanal hat eine natürliche Funnel-Position.
Paid / Owned / Earned
Paid = bezahlte Anzeigen · Owned = eigene Kanäle (Website, Shop, Newsletter) · Earned = Empfehlungen, Rezensionen, PR.
Search / SEA
Google/Bing-Anzeigen auf Suchanfragen. Kaufnah, stark für Conversion, wenn Menschen aktiv suchen.
Retail Media
Werbung am digitalen Regal (Amazon, Otto, Zalando). Kaufabsicht und Produktvergleich liegen eng beieinander. Wächst in Europa stark (bis 2028 ~28,8 Mrd. €).
Social Ads
Meta (B2C, breit), TikTok (Kurzvideo), LinkedIn (B2B/Entscheider), Pinterest (Inspiration). Relevanz im Moment des Scrollens.
Display & Programmatic
Banner/Anzeigen automatisiert eingekauft (DSP = Einkaufssoftware). Stark für Reichweite und Retargeting; Risiko Streuverluste.
Video / CTV
YouTube, Streaming-TV, Connected TV. Reichweite + Emotion + messbare Steuerung; heute auch für KMU zugänglich.
Direktkanäle
E-Mail/Newsletter (Bestandskunden, Einwilligung nötig), Affiliate (Provision bei Erfolg), Influencer (Vertrauen). Effizient, weil Vertrauen vorhanden.
Offline
Print, DOOH, Radio, TV. Für KMU bei lokaler Bekanntheit sinnvoll — aber nur mit messbarer Brücke: QR-Code, Aktionscode, Tracking-Nummer.
Ziel vor Kanal
Erst klären, was eine wertvolle Conversion ist, dann Kanal, Tracking und Budget. Nicht 10 Kanäle gleichzeitig — 1–2 testen, dann skalieren.
Brücke zur KI
Google, Meta und Amazon werden am stärksten automatisiert (Performance Max/AI Max, Advantage+, Ads/Creative Agent). KI optimiert nur auf die Ziele und Daten, die man ihr gibt.