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💶 Kostet dich nichts

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In diesem Blatt wird kein Konto eröffnet und kein Vertrag geschlossen. Du legst nirgends ein Zahlungskonto an und gibst nirgends Kartendaten ein. Auch die Sandbox in Etappe 4 bleibt ein Gedankenexperiment auf dem Papier.
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Alle fünf Etappen sind mit diesem Blatt lösbar. Die geprüften Gebühren stehen in Nachschlagetabelle 2. Du brauchst nur einen Taschenrechner — der im Handy genügt.
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Kein eigenes Geschäft nötig. Wer nichts verkauft und nichts plant, bearbeitet alle Etappen für den Deckwerk-Shop unserer Firma: Steam Deck OLED für 779 €, Privatkunden in Deutschland. Das ist die gleichwertige Variante, keine Notlösung.
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Nichts wird bewertet. In Etappe 2 gibt es richtige Zahlen — sie stehen bewusst nicht hier, sondern werden im Termin verglichen.
📖 Nachschlagetabelle 1 · 18 Wörter, je ein Satz falls beim Ausfüllen eines fehlt
WortIn einem SatzFür Etappe
Zahlungsanbieter (PSP)Ein Unternehmen mit den nötigen Zulassungen, das hinter einem Vertrag viele Zahlarten bündelt und gesammelt auszahlt.1–4
ZahlartDer Weg, auf dem der Kunde bezahlt — PayPal, Karte, Lastschrift, Klarna, Rechnung.1, 2
IssuerDie Bank des Kunden, die seine Karte ausgegeben hat.2
AcquirerDie Händlerbank, die Kartenzahlungen im Auftrag des Händlers abwickelt.2
KartennetzwerkVisa oder Mastercard — vermittelt die Nachrichten zwischen den Banken.2
WalletBezahlfunktion im Handy wie Apple Pay oder Google Pay; dahinter steckt eine hinterlegte Karte.1
Kauf auf RechnungDer Kunde zahlt nach Erhalt; im Onlineshop übernimmt das ein Dienst wie Klarna oder Riverty.1, 2
SCADie EU-Pflicht, dass sich der Käufer mit zwei von drei Faktoren ausweist — erledigt der Anbieter automatisch.3
3-D SecureDas Fenster der eigenen Bank, das sich beim Kartenzahlen öffnet und eine Bestätigung verlangt.3
KäuferschutzPayPals Vertragsregel: Käufer können bis 180 Tage nach der Zahlung ein Problem melden.2, 3
RückbuchungDer Käufer lässt die Zahlung über seine Bank zurückholen (Chargeback) — kostet den Händler eine Gebühr.2, 3
DashboardDie Verwaltungsoberfläche im Browser: Zahlungen einsehen, Erstattungen anstoßen, Kunden verwalten.4
ZahlungslinkEine fertige Bezahlseite als Link zum Verschicken — ein Shop ist dafür nicht nötig.4
APIDie „Durchreiche", über die Programme dasselbe tun wie wir im Dashboard.4
MCPDer „Universalstecker", der den KI-Chat an das Zahlungskonto anschließt — alle drei Anbieter betreiben einen eigenen MCP-Server.4
Sandbox / TestmodusDie Übungsumgebung: echte Abläufe, echte Knöpfe, aber kein echtes Geld.4
API-SchlüsselDie Zeichenkette, die beweist, wer da anfragt — sk_live_ ist der Generalschlüssel mit allen Rechten.4
OAuthAnmeldung im Browser statt Schlüssel kopieren; der Zugriff ist im Dashboard jederzeit widerrufbar.4

Ausführlich stehen diese Wörter in Vortrag und Quiz. Hier steht je ein Satz — genug für die Aufgaben unten.

💶 Nachschlagetabelle 2 · die geprüften Gebühren Grundlage für Etappe 2 und 3
📅 Gebühren vom 12. August 2026
Vor jedem Vertrag selbst auf der Preisseite nachsehen. Diese Zahlen sind eine Momentaufnahme von den offiziellen Preisseiten von Stripe, PayPal (Seitenstand 15.07.2026) und Mollie. Bei Mollie ist nicht ausgewiesen, ob die Preise netto oder brutto sind — vor einem Abschluss erfragen, nicht schätzen.
Zahlart / GebührStripePayPalMollie
EU-Standard-/Verbraucherkarte1,5 % + 0,25 €— (alles läuft als PayPal-Zahlung)1,80 % + 0,25 €
Firmen-/Premiumkarte (EWR)2,8 % + 0,25 €—2,90 % + 0,25 €
PayPal-Zahlung (Checkout)möglich, Konditionen hier nicht geprüft2,99 % + 0,39 €PayPal-Gebühren + 0,10 € (eigenes PayPal-Geschäftskonto nötig)
Klarnaab 2,99 % + 0,35 €—2,99 % + 0,35 €
SEPA-Lastschrift0,35 €—0,35 €
Rückbuchung20 € Anfechtung; Widerspruch 20 €, bei Erfolg erstattet16 €; Käuferschutz-Streitfall 14 €nicht ausgewiesen
Bei Rückerstattung an den KundenGebühren der Ursprungszahlung kommen nicht zurückFestgebühr (0,39 €) wird einbehaltenkeine Angabe
Monats-/Einrichtungsgebührkeinekeinekeine

Ein Strich heißt: Diese Zahlart gibt es dort nicht einzeln — bei PayPal läuft alles als eine PayPal-Zahlung.

Eine Korrektur zum Hosting-Blatt: Dort stand für PayPal noch „2,49 % + 0,35 €" — das ist der Spendensatz. Für den Shop-Checkout gelten 2,99 % + 0,39 €.

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Etappe 1 · beschreiben

Deine Verkaufssituation

⏱ 7 Min

Bevor du Anbieter vergleichst, halte fest, was hier eigentlich verglichen wird: dein Fall. Vier Angaben, so knapp wie möglich — sie sind die Grundlage für alles Weitere.

Kein eigenes Geschäft? Dann gilt der Deckwerk-Fall: Steam Deck OLED für 779 €, Privatkunden in Deutschland, angekündigte Zahlarten Rechnung, PayPal, Kreditkarte und Klarna — nachzusehen auf deckwerk-kurs.netlify.app.

📊 Zur Einordnung: womit Deutschland online bezahlt
Umsatzanteile 2025 laut EHI-Studie (nur aus zweiter Hand belegt): PayPal 28,7 % · Kauf auf Rechnung 26,1 % · Lastschrift 14,4 % · Kredit-/Debitkarten 13,7 % · Ratenkauf 4,7 %. Klarna ist keine eigene Kategorie — es steckt hinter Teilen von „Rechnung" und „Ratenkauf".

Und jetzt die Frage, auf die es ankommt: Welche Zahlarten erwarten deine Kunden — und welche würdest du bewusst weglassen? Antworte für deinen Fall, nicht für den Durchschnitt: Ein Handwerksbetrieb mit Geschäftskunden auf Rechnung braucht anderes als ein Shop für Privatkunden.

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Danach hast du den Maßstab, an dem jede Gebührentabelle gemessen wird — deinen eigenen Fall statt eines Lehrbuchbeispiels.
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Etappe 2 · nachrechnen

Eine Bestellung, drei Anbieter: was kostet dich der Bezahlvorgang?

⏱ 12 Min

Nimm deinen typischen Bestellwert aus Etappe 1 und rechne mit Nachschlagetabelle 2 aus, was jede Zahlart dich kostet — und was dir vom Bestellwert bleibt. Die Sätze sind geprüft, Stand 12. August 2026.

Drei Regeln, damit alle dasselbe rechnen: Ein einziger Bestellwert für alle Zeilen (ohne eigenen Fall: 779 €). „Kreditkarte" heißt hier EU-Standard-/Verbraucherkarte. Auf ganze Cent runden.

Der Kunde zahlt per …GebührensatzDeine GebührEs bleiben dir
Kreditkarte über Stripe1,5 % + 0,25 €
Kreditkarte über Mollie1,80 % + 0,25 €
PayPal2,99 % + 0,39 €
Klarna über Stripe („ab"-Preis)2,99 % + 0,35 €
SEPA-Lastschrift über Stripe oder Mollie0,35 €
🎯 Die Anschlussfrage — sie ist der eigentliche Punkt
Welche Zahlart ist die günstigste, welche die teuerste — und wie groß ist der Unterschied bei 100 Bestellungen im Jahr? Trotzdem wäre es ein Fehler, nur die günstigste anzubieten. Warum? Ein Blick auf die Anteile in Etappe 1 hilft.
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Danach hast du selbst nachgerechnet statt es zu glauben — mit deinen eigenen Zahlen. Und du weißt, dass die Gebühr Reichweite und Vertrauen kauft.
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Etappe 3 · entscheiden

Einer oder Kombination? Die Entscheidung mit Begründung

⏱ 10 Min

Jetzt legst du dich fest — für den Fall aus Etappe 1, mit den Zahlen aus Etappe 2. Erst die Grundsatzfrage, dann vier Felder. Das Risikofeld ist das wichtigste: Wer den Nachteil vorher aufschreibt, ist später nicht überrascht.

💡 Der Normalfall — und warum er nicht automatisch deine Antwort ist
Im deutschen Onlinehandel ist die Kombination der Normalfall: ein Abwickler für Karten, Klarna und Lastschrift plus PayPal als eigene Zahlart — vier Zahlarten, zwei Verträge. Aber der Normalfall ist ein Muster, kein Befehl: Wer nur Geschäftskunden auf Rechnung beliefert, entscheidet anders als ein Shop für Privatkunden. Was zählt, ist die Begründung an deinem Fall.
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Danach existiert eine begründete, wiederauffindbare Entscheidung — die man in einem Jahr gegen die Wirklichkeit halten kann.
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Etappe 4 · durchdenken

Blick in die Praxis: Sandbox, KI-Chat und der Schlüssel

⏱ 8 Min

Alle drei Anbieter haben eine Sandbox — eine Übungsumgebung mit echten Abläufen, aber ohne echtes Geld. Und alle drei betreiben einen offiziellen MCP-Server: Statt Drive oder Gmail hängt dann das Zahlungskonto am KI-Chat (der „Universalstecker" aus dem MCP-Arbeitsblatt).

Das Gedankenexperiment: Stell dir vor, du hast ein Testkonto angelegt und den KI-Chat per Browser-Anmeldung (OAuth) angeschlossen. Kein echtes Geld kann fließen. Frage 1: Was lässt du die KI als Erstes anlegen — einen Zahlungslink, eine Rechnung, oder erst einmal nur eine Abfrage? Entscheide für deinen Fall aus Etappe 1 und begründe.

🔑 Frage 2 — die Sicherheitsfrage
Ein Kollege sagt: „OAuth ist mir zu umständlich — kopier doch einfach den sk_live_-Schlüssel aus dem Dashboard in den Chat, dann geht's schneller." Was antwortest du? Nenn mindestens zwei Regeln aus der Schlüsselhygiene — und den Weg, der stattdessen richtig ist.
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Danach weißt du, was ein Zahlungskonto im KI-Chat kann — und wo die Grenze verläuft: Üben nur im Testmodus, und der geheime Schlüssel bleibt draußen.
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Etappe 5 · nachfragen statt suchen

Deine eine Frage an Daniel

⏱ 3 Min

Vier Etappen liegen hinter dir. Irgendwo dabei ist eine Frage offen geblieben — eine, die weder die Tabellen oben noch eine Suchmaschine beantworten: eine Entscheidung, eine Erfahrung, ein „Wie ist das bei euch?". Stell genau eine Frage an Daniel. Sie wird im Termin beantwortet.

Der Zwang zur einen Frage ist die Übung: Er zeigt dir, welche Lücke dir am wichtigsten ist.

Wer die vermutete Antwort vorher aufschreibt, merkt hinterher, ob er das Modul verstanden hat.

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Fertig. Die Frage wird im Termin aufgegriffen — mit deiner Vermutung daneben.
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Zum Schluss

Abschicken oder als PDF behalten

Trag deinen Namen ein und schick die fünf Etappen ab. Wenn du lieber offline arbeitest, nimm den PDF-Knopf ganz unten — dann bleibt alles bei dir.

🔒 Datenschutzhinweis

Verantwortlicher: Daniel Wagmann · danielwagmann@amzmanager.de

Zweck: Auswertung des Lernfortschritts im Rahmen des KI-Kurses.

Erhobene Daten: Name, optionale Firmenzugehörigkeit, deine Antworten, Datum.

Weitergabe: Ausschließlich an den Kursleiter. Technische Übermittlung über Web3Forms. Keine Weitergabe an Dritte.

Speicherung: Keine dauerhafte Speicherung auf dem Server. Keine Cookies.

Rechte: Auskunft, Berichtigung, Löschung und Widerruf jederzeit per E-Mail an danielwagmann@amzmanager.de.

Bitte keine echten Kunden-, Zahlungs- oder Zugangsdaten eintragen. Keine Kontonummern, keine Kartendaten, keine API-Schlüssel und keine Passwörter. Für die Aufgaben reichen allgemeine Beschreibungen und die Zahlen aus den Tabellen.

🔗 Wo dieses Blatt in der Reihe steht und was danach kommt
WannInhalt
VorherDen Deckwerk-Shop prüfen — dort war „Zahlungsarten: 0 Treffer" der häufigste Fund — und Wo die Website wohnt, das den Bezahlvorgang ausdrücklich offengelassen hat
Dazu passtDas MCP-Arbeitsblatt — dort ist der „Universalstecker" erklärt, den Etappe 4 auf Zahlungswerkzeuge anwendet
Dieses BlattDie Entscheidung: welcher Zahlungsanbieter, zu welchen Gebühren, mit welchem Risiko
DanachDas Quiz zu diesem Modul festigt den Stoff. Es ist noch nicht veröffentlicht — deshalb steht hier kein Link

📅 Faktenstand: 12. August 2026

Alle Gebühren in Nachschlagetabelle 2 und Etappe 2 stammen von den offiziellen Preisseiten von Stripe, PayPal und Mollie, abgerufen am 12. August 2026. Die Zahlarten-Anteile in Etappe 1 stammen aus der EHI-Studie „Online-Payment 2026" und sind nur aus zweiter Hand belegt.

Was zuerst veraltet: die Gebühren. Ändert ein Anbieter seine Sätze, ist die Rechnung in Etappe 2 überholt — das Verfahren bleibt richtig. Deshalb ist Nachrechnen die Aufgabe, nicht Auswendiglernen.

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